Players Cup Lauscha 06/00


Players Cup in Lauscha/Thüringen. Hier sollte ich mir eine unfreiwillige
14-monatige Sportpause verordnen. Baumstümpfe sind halt doch härter
als Schienbeine...

In Lauscha hatten wir eine tolle Wohnung am Waldrand ge-mietet. Etwas störend waren die vielen Viecher, die nachts durchs Wohnzimmer rannten. Doch ich konnte Abhilfe schaffen.

Mit einem Viech konnte ich mich jedoch richtig anfreunden...

So sprang ich auch den letzten Jump

nicht, da man nur 50 cm Anlauf aus

einem Linksanlieger hatte, um 1,7 Meter tiefer im Zielhang zu landen.

Hier zeigt Manni Stromberg wie's
geht, wenn man's kann...

Fa(hr)zit

So lief denn alles super für mich - am ersten Tag.
Sonntags passierte es dann: In der 1. Kurve segelte ich auf einen frisch abgesägten Baumstamm zu. Den traf ich auch zielgenau – genau mit der Stelle am rechten Schienbein, wo der Plastikschutz vom Protektor  n i c h t  war... Batz! Schmerzen bis zur Kotzgrenze. Liegen bleiben. Nix mehr mit aufspringen und weiterfahren... Nachdem sich kein Sani blicken ließ, rollte ich langsam ins Ziel. Ergebnis: Ein Bein, so dick wie das eines Elefanten.

Fetter Bluterguss, hinteres Kreuzband gerissen, Popliteussehne durch, Muskelfaserriss in der Wade, leichter Schaden am Meniskus, starker Knorpelschaden etc.

Krücken, Schmerztabletten und die ganze Palette mit Humpeln usw. Saison gelaufen. Tätäää...

Ansonsten gab's in Lauscha
eine echt hammerharte Piste!
Kurze Speedpassagen, Löcher, Absätze, Wurzeln, Sprünge –
ein echter Brüller!

 

Aus handbrecherischen Gründen

(ach ja, Bessenbach 99...)

ersparte ich mir einige Sprünge.

Aber man konnte die Hindernisse auch gut umfahren. Das dauerte

zwar etwas länger – war aber irgendwie gesünder.